Blut für Gold. Die Weltgeschichte des Söldnertums von den Pharaonen bis zu Putins Wagner-Gruppe
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Condottieri. Landsknechte. Kosaken. Wilde Gänse. Hessen. Ronin. Diese Namen hallen durch fünf Jahrhunderte Kriegsgeschichte — und sie alle waren Söldner.
Von der Renaissance bis zum Zeitalter der Imperien wurde der Krieg vom feudalen Dienst zum professionellen Geschäft. Söldnerhauptleute wurden zu Geschäftsführern der Gewalt. Handelsgesellschaften stellten Armeen auf, die größer waren als die der meisten Nationen. Ganze Völker — Schweizer, Iren, Hessen — wurden als „Exportware" bekannt.
Blut für Gold: Ritter des Glücks ist der zweite Band der dreibändigen Reihe über die vollständige globale Geschichte der Söldner. Dieser Band umfasst die Jahre 1500 bis 1900.
In diesem Band begegnen Sie unter anderem:
Den Condottieri — Italiens Söldnerkapitänen, die Dynastien gründeten und Machiavelli inspirierten. Den Schweizer Pikenieren — legendären Kriegern, deren Nachfahren noch heute den Papst bewachen. Den Landsknechten — den Rockstars der Renaissance-Kriegsführung mit ihren Zweihändern und der berüchtigten Plünderung Roms (1527). Den Lisowczycy — Polens „Reitern der Apokalypse". Den Kosaken — von Napoleon als „beste leichte Kavallerie" gepriesen. Ronin und Saika Ikki — herrenlosen Samurai und buddhistischen Kriegermönchen mit Musketen. Der Schwarzen Flagge — chinesischen Banditen, die Vietnams Söldnerhelden wurden. Den Wilden Gänsen — über 500.000 Iren starben allein im französischen Dienst. Den San Patricios — irischen Deserteuren, die zu Nationalhelden in Mexiko wurden. Baluchischen Söldnern — Kriegern, die seit über 300 Jahren für den Sultan von Oman dienen.